Impressionen vom Engelsfest 2011
Wir bedanken uns bei allen Unterstützern, Helfern, Künstlern und Besuchern des gestrigen Engelsfest! Erste Bilder sind bereits online und können unter folgender URL betrachtet werden:http://www.flickr.com/photos/64734930@N05/sets/72157626980701337/
Update: Mittlerweile gibt es auch einige Videos vom Engelsfest bei Youtube zu sehen:
http://www.youtube.com/playlist?list=PLEE8C4E17A145F205
Engelsfest 2011
Die SPD Wuppertal lädt alle Bürgerinnen und Bürger zum diesjährigen Engelsfest ein! Dieses wird unter hochsommerlichen Temperaturen am 02. Juli am Historischen Zentrum (Engelshaus) in Wuppertal statt finden.Auf zwei Bühnen und mit einem einzigartigem historischen Ambiente wird es mit 8 Musikgruppen und 7 Lesungen ein prall gefülltes Programm geben. Die Palette reicht von Deutschrock über R&B und ukrainische Folklore bis hin zu Jazz-Pop und Fusion. Leselust wird geweckt und gestillt - generationenübergreifend! - mit unterhaltsamen Lesungen zu den Tücken des Alltags, Migration, Engels, Wuppertal und vielem mehr.
Auch kulinarisch darf reichlich genossen werden. Für Kinderbetreuung und -unterhaltung ist selbstverständlich gesorgt. Außerdem präsentieren eine Reihe von Initiativen und Projekten die Vielfalt des sozialen Engagements in Wuppertal.
MUSIK:
HÖRSTURZ (Rock)
LILLITH (Folk, Rock)
PESHEK (Pop, R&B)
MARITSCHKA (Folklore, Tanz u. Gesang)
KOSIMA AND THE BLUE CABLE (Alternative, Frauenrockband)
Florian FRANKE (Jazz-Pop)
OLIVER FEY (Deutschrock)
SHAGELL (New Fusion).
LESUNGEN:
Hans Werner OTTO (neue Erzählung)
Christian OELEMANN ("Schulhausroman")
Safeta OBHODJAS (Thema Integration)
Karl Otto MÜHL ("Bodo"
Christiane GIBIEC ("Türkischrot")
Andreas BIALAS MdL ("Empört Euch!", Romantischer Nachtgruß).
Multikulturelle Gastronomie, Kinderspiele und Kinderbetreuung, Ebru-Malerei, Markt der Möglichkeiten diverser Initiativen und Projekte
VERANSTALTER: SPD Wuppertal
Historische Zentrum - Engelshaus - Engelsstraße 10, Wuppertal
14:00-22:00 Uhr
Freier Eintritt

Neuigkeiten von der Bezirksvertretung Barmen
Kommunalpolitik
Der Bezirksvertreter Ulrich Lonn berichtet zum Tagesordnungspunkt 13 „Freizeitsportanlage Downhill in Unterbarmen“ aus der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Barmen am 07. September 2010.
Bevor ich mich für die SPD- Fraktion in dieser Sitzung zur Sache geäußert habe, habe ich erst einige grundsätzliche Dinge ausgeführt.
In der letzten Sitzung am 13. Juli 2010 mussten wir als SPD- Fraktion überrascht feststellen, dass im nicht öffentlichen Teil der Tagesordnung ein Punkt vorhanden war, zu dem wir als Fraktion bisher inhaltlich nichts gehört hatten. Es ging um die Legalisierung einer Downhill- Strecke im Kothener Busch. Uns wurden keinerlei Unterlagen zur Verfügung gestellt. Wie das Mitglied unserer Fraktion, Sedat Ugurman, anschließend zutreffend darstellte, der Bezirksvertretung liege nichts Schriftliches vor, nicht mal der Vertrag der Verwaltung mit dem Verein Adler Lüttringhausen, der die Strecke betreuen soll, „Wir kaufen die Katze im Sack.“
Stattdessen wurde ein mündlicher Bericht abgegeben und wir sollten in der Sitzung auch gleichzeitig eine Entscheidung treffen.
Da auf unseren zu Beginn der Sitzung gestellten Antrag hin das Gremium die Öffentlichkeit herstellte, konnten alle mitverfolgen, wie uns – ob bewusst oder unbewusst - mit halben „Wahrheiten“ die Entscheidung für einen Probelauf der Downhill- Strecke für ein Jahr schmackhaft gemacht werden sollte. Die angrenzenden Kleingartenvereine seien dafür und der TV Friesen habe sich auch positiv geäußert. Diese alles hatte sich nach den uns bekannten Aussagen bzw. Mitgliederbefragungen aller genannten Vereine als nicht zutreffend herausgestellt.
Es wurde bei der Vorstellung der Maßnahme durch den Bezirksbürgermeister und dem Vertreter der Verwaltung auch deutlich, dass offensichtlich die „Bezirksvertretung“ bei den vorhergehenden Planungen beteiligt war. Da unsere Fraktion keinerlei Kenntnis hatte, mussten wir für uns feststellen, dass wie in vorangegangenen Fällen auch, lediglich der Bezirksbürgermeister der „Eingeweihte“ war. Glücklicherweise hat die Mehrheit der Bezirksvertretung gegen drei Stimmen der CDU und der Grünen unserem Antrag und dem Ansinnen von Frau Schäfer auf ein demokratisches Verfahren, nämlich einer ordentlichen öffentlichen Information der Betroffenen in diesem Bereich sowie der Nutzer des Kothener Waldes und eben dann auch der Durchführung einer Bürgeranhörung zugestimmt.
Diese Bürgeranhörung hat am 06. September 2010 unter der Leitung des Vorsitzenden des Bürgervereins „Kothener Freunde“ in der Aula der Rudolf- Steiner- Schule stattgefunden. Zahlreiche von Betroffenen, im wahrsten Sinne des Wortes, haben teilgenommen. Der eindeutige Wille der Anwesenden kam dabei überaus deutlich zum Ausdruck, sie wollen diese Strecke nicht. Neben der kritisierten fehlenden Vorfeldinformationen und des Versuchs der Schaffung von Fakten (beabsichtigte Besprechung im nichtöffentlichen Teil), kamen zahlreiche Punkte, die zwingend auch gegen einjährigen Probelauf ins Feld zu führen sind, zur Sprache.
- die Anziehung zahlreicher Personen – wie wir hörten, aus den Niederlanden- , die keine ausreichenden Parkmöglichkeiten finden. Wir verweisen dazu auf die Eingaben der Anwohner des Buschlandes und deren Unterschriftenliste. Vom Vertreter der Verwaltung wurde in der Bürgerabhörung dargestellt, dass die Downhill- Fahrräder nicht straßenverkehrstauglich sind. Also müssen die Downhiller mit dem Auto anreisen. Neben den Anwohnern müssen sich die Angehörigen der Polizei, die Schießstandnutzer, die Nutzer der Sportanlagen und Halle sowie des Bistros die wenigen vorhandenen Parkplätze teilen.
- Das Ende der Streckenführung birgt ebenfalls ungeklärte Probleme. Die Downhillfahrer müssen durch einen Kleingartenweg der Kleingartenanlage „Kothener Tal“ zum zurückbringenden Bus. Die Kleingartennutzer fühlen sich da schlicht und einfach über Gebühr gefährdet.
- Gesetz dem Fall, die Downhillfahrer sind, vom Wendehammer am Gymnasium Kothen an ihr Fahrrad schiebend an der Bushaltestelle angekommen, warten sie auf den Bus. Sollten sie das am Sonntag versuchen, warten sie bis am Montagmorgen, da die Linie CE 61 am Sonntag nicht verkehrt. Das Mitglied der Fraktion, Roland Rudowsky, nannte hierzu auch noch einige Fakten, die er bei den WSW recherchiert hatte. Alltags fährt der Bus alle 20 Minuten. Am Samstag alle 30 Minuten. Ein bis zwei Downhiller können dann pro Bus mitgenommen werden. Sind Kinderwagen im Bus ist es nur einer oder gar keiner. Sind die Räder oder Radfahrer wider erwarten verschmutzt, werden sie nicht mit transportiert. Soviel zum Thema „Downhill- Strecke mit Busanbindung“.
In Anbetracht der unzureichende, insbesondere völlig fehlenden schriftlichen Informationen, sowie der zahlreichen ungeklärten Fragen haben wir uns außerstande gesehen, zu diesem Zeitpunkt eine positive Entscheidung zu treffen. Wir beantragten daher, die Entscheidung bis zur Klärung der Fragen zu vertagen und ggf. alternative Strecken zu prüfen.
Nach Ablehnung unseres Vertagungsantrages wurde dann folgender Beschluss gefasst:
„Die BV Barmen beauftragt die Fachverwaltung, im Kothener Busch die bisher geduldete Abfahrt als so genannte „Downhill- Strecke“ unter folgenden Bedingungen zu legalisieren:
1. Grundlage für die Legalisierung der Strecke ist die vorliegende Baugenehmigung, sowie die zugrunde liegende Planung einschließlich der Sicherheitsmaßnahmen.
2. Für die Dauer eines Jahres (Ende 2011) sollen Erfahrungen mit der Downhill- Strecke gesammelt werden. Vor Verlängerung des Vertrages mit dem Betreiber der Strecke ist der BV Barmen ein Bericht vorzulegen.
3. Für die Bereiche der Anfahrt über die Straße Buschland und den Ausfahrtsbereich durch die Kleingärten ist von der Fachverwaltung zu prüfen, inwieweit die von den Bürgerinnen und Bürgern in der Bürgerversammlung am 06.09.2010 vorgebrachten Anregungen und Bedenken durch geeignete Maßnahmen berücksichtigt werden können.
Stimmenmehrheit, bei 4 Gegenstimmen (SPD- Fraktion).
Wir konnten den Antrag nicht unterstützen, da wir der Ansicht sind, solche Sachverhalte vor der Beschlussfassung zu klären und nicht hinterher